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Klares Bekenntnis zum bewährten System

Mit der Ablehnung der Einheitskasse haben sich die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger heute mit grosser Mehrheit für die Beibehaltung der Wahlfreiheit und der hohen Qualität unserer Gesundheitsversorgung entschieden. Für die Mitglieder von curafutura ist dies ein Ansporn, sich auch in Zukunft für die kontinuierliche Optimierung des heutigen Systems einzusetzen, zugunsten der Versicherten, der Patientinnen und Patienten.

Das Schweizer Stimmvolk hat heute ein starkes Zeichen gesetzt und sich – zum dritten Mal in Folge – mit einer deutlichen Mehrheit gegen die Einführung einer staatlichen Einheitskrankenkasse entschieden. curafutura nimmt dieses eindeutige Signal zugunsten unseres bewährten Gesundheitssystems mit Genugtuung zur Kenntnis. Es ist Ansporn, den bereits eingeschlagenen Reformweg konsequent weiter zu verfolgen. So werden die Krankenversicherer dank des verbesserten Risikoausgleichs in Zukunft vermehrt Versicherungs- und Betreuungsangebote für Chronischkranke und Patientinnen und Patienten mit Mehrfacherkrankungen entwickeln und anbieten können.

Gleichzeitig sind sich die Mitglieder von curafutura bewusst, dass mit dem heutigen Bekenntnis der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zur Beibehaltung eines wettbewerblich organisierten Gesundheitssystems auch eine Verpflichtung einhergeht. Es gilt, die Beweggründe und Argumente derjenigen, die sich für eine Einheitskasse ausgesprochen haben, ernst zu nehmen; ihrem Unbehagen gegenüber dem heutigen System Rechnung zu tragen und kontinuierlich an dessen Optimierung zu arbeiten.

«Es sind die anerkannten Stärken unseres Gesundheitssystems, die zum heutigen Abstimmungserfolg geführt haben», so curafutura-Präsident Dr. med. Ignazio Cassis. «Dass das System noch Verbesserungspotenzial aufweist, ist unbestritten. Dieses im Interesse von Patienten und Prämienzahlenden kontinuierlich auszuschöpfen, muss jetzt unser oberstes Ziel sein. Die Krankenversicherer werden dazu ihren Beitrag leisten – in enger Zusammenarbeit mit Leistungserbringern, Patienten- und Konsumentenorganisationen und den Tarifpartnern. Und in Kooperation mit den politischen und behördlichen Entscheidungsträgern auf nationaler wie kantonaler Ebene.»

Mit der heutigen Volksabstimmung ist die «Systemfrage» in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung ein weiteres Mal beantwortet worden. Bleibt zu hoffen, dass sich Krankenversicherer, Leistungserbringer, Behörden und politische Gremien nun wieder ihrem Kerngeschäft widmen können – der Aufgabe, unser Gesundheitssystem so auszugestalten, dass es gerecht, transparent, für alle zugänglich und bezahlbar ist.

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