curafutura-Mitglieder schaffen Transparenz bei Entschädigungen und Rechnungslegung

Die Mitglieder des Verbands verpflichten sich, ihre Abschlüsse ab dem Geschäftsjahr 2015 nach Swiss GAAP FER zu publizieren. Damit kommt curafutura der Forderung nach mehr Transparenz entgegen und setzt einen neuen Standard in der Krankenversicherungsbranche. Darüber hinaus werden bereits mit dem Abschluss 2014 die Entschädigungen für die Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen einheitlich publiziert. Das neue Aufsichtsgesetz wird dies nach Inkraftsetzung von allen Krankenversicherern verlangen.

Wer heute Geschäftsabschlüsse der Schweizer Krankenversicherer vergleicht, hat es schwer. Obwohl alle Akteure im selben Markt tätig sind, fehlt es an einem einheitlichen Rechnungslegungsstandard, der ein klares und transparentes Bild vom wirtschaftlichen Zustand des Gesamtunternehmens zeigt. Diese Transparenz wurde bisher in der Branche vermisst. Zwar gibt es seit zwei Jahren erhöhte Anforderungen über die Abschlüsse in der obligatorischen Grundversicherung (KVG). Aber in der Darstellung der wirtschaftlichen Gesamtsituation, wozu auch die Zusatzversicherung (VVG) und die Unfallversicherung (UVG) gehören, gelten diese Anforderungen nicht. curafutura setzt nun einen neuen Standard in der Branche und die vier Mitglieder CSS Versicherung, Helsana, Sanitas und KPT verpflichten sich auf eine einheitliche und zeitgemässe Rechnungslegung für die konsolidierten Gruppenabschlüsse nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER.

Transparenz schaffen statt nur von Transparenz reden

Swiss GAAP FER gilt bereits für die Jahresabschlüsse der in der Grundversicherung tätigen KVG-Einzelgesellschaften. Aus diesem Grund eignet sich dieser Rechnungslegungsstandard auch für die umfassende Darstellung der konsolidierten Jahresabschlüsse inklusive der VVG- und UVG-Sparten. Der neue Standard gilt ab dem aktuellen Geschäftsjahr 2015. Das heisst, er wird bei der Bekanntgabe der Jahresabschlüsse im Frühjahr 2016 umgesetzt. Darüber hinaus werden dieses Jahr die curafutura-Mitglieder die Entschädigungen für ihre Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen einheitlich ausweisen und dabei auch die jeweils höchsten Einzelvergütungen offenlegen.

Dazu Ignazio Cassis, Präsident von curafutura: «Indem unsere Mitglieder zentrale Punkte für erhöhte Transparenz des neuen Aufsichtsgesetzes vorweg nehmen, lassen sie Taten sprechen. Wir unterstreichen damit unser Bekenntnis zu mehr Transparenz in der Krankenversicherungsbranche, wie wir das auch in der Charta von curafutura verlangen.»  

Kontakt für Medienschaffende:

Dr. med. Ignazio Cassis, Präsident
Mobile: 079 318 20 30, Mail: ignazio.cassis@parl.ch

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22.03.2019

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Augmenter la franchise seulement après les élections fédérales?

C’est ainsi que peut être résumé le comportement de… https://t.co/2iHqbx0vGc

Arzttarif

TARMED - Nationale Tarifstruktur für ärztliche Leistungen

Der TARMED ist die gesamtschweizerische Tarifstruktur für ambulante ärztliche Leistungen. Die Einzelleistungstarifstruktur dient der Abrechnung ambulant erbrachter Leistungen in Arztpraxen, Kliniken und Spitälern.

Der TARMED wurde per 1. Januar 2004 eingeführt. In den ersten Jahren nach Einführung erfolgten kleinere Tarifrevisionen bis es zu einem eigentlichen Reformstau kam. Spätere umfassende Anpassungen erfolgten durch Verordnungen des Bundesrates. Die Verordnung per 1. Oktober 2014 bezweckte die finanzielle Besserstellung der Grundversorger (Hausärztinnen und -ärzte sowie Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte) durch eine Umverteilung zulasten der Spezialisten-Tarifstrukturkapitel. Die Verordnung erreichte das Ziel, wie durch ein Monitoring von curafutura belegt werden konnte. Eine zweite Verordnung des Bundesrates trat per 1. Januar 2018 in Kraft. Ziel des Bundesrates ist es, die gröbsten Unzulänglichkeiten des veralteten TARMED zu beheben. Der erneute Tarifeingriff beinhaltet Anpassungen auf verschiedenen Ebenen der Parameter der Tarifstruktur. Ob der Tarifeingriff seine volle Wirkung einer Dämpfung des Kostenwachstums über die Behebung von veralteten Bewertungen und Einführung von verschärften Limitationen erreicht, ist derzeit noch offen.

curafutura-Mitglieder schaffen Transparenz bei Entschädigungen und Rechnungslegung

Die Mitglieder des Verbands verpflichten sich, ihre Abschlüsse ab dem Geschäftsjahr 2015 nach Swiss GAAP FER zu publizieren. Damit kommt curafutura der Forderung nach mehr Transparenz entgegen und setzt einen neuen Standard in der Krankenversicherungsbranche. Darüber hinaus werden bereits mit dem Abschluss 2014 die Entschädigungen für die Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen einheitlich publiziert. Das neue Aufsichtsgesetz wird dies nach Inkraftsetzung von allen Krankenversicherern verlangen.

Wer heute Geschäftsabschlüsse der Schweizer Krankenversicherer vergleicht, hat es schwer. Obwohl alle Akteure im selben Markt tätig sind, fehlt es an einem einheitlichen Rechnungslegungsstandard, der ein klares und transparentes Bild vom wirtschaftlichen Zustand des Gesamtunternehmens zeigt. Diese Transparenz wurde bisher in der Branche vermisst. Zwar gibt es seit zwei Jahren erhöhte Anforderungen über die Abschlüsse in der obligatorischen Grundversicherung (KVG). Aber in der Darstellung der wirtschaftlichen Gesamtsituation, wozu auch die Zusatzversicherung (VVG) und die Unfallversicherung (UVG) gehören, gelten diese Anforderungen nicht. curafutura setzt nun einen neuen Standard in der Branche und die vier Mitglieder CSS Versicherung, Helsana, Sanitas und KPT verpflichten sich auf eine einheitliche und zeitgemässe Rechnungslegung für die konsolidierten Gruppenabschlüsse nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER.

Transparenz schaffen statt nur von Transparenz reden

Swiss GAAP FER gilt bereits für die Jahresabschlüsse der in der Grundversicherung tätigen KVG-Einzelgesellschaften. Aus diesem Grund eignet sich dieser Rechnungslegungsstandard auch für die umfassende Darstellung der konsolidierten Jahresabschlüsse inklusive der VVG- und UVG-Sparten. Der neue Standard gilt ab dem aktuellen Geschäftsjahr 2015. Das heisst, er wird bei der Bekanntgabe der Jahresabschlüsse im Frühjahr 2016 umgesetzt. Darüber hinaus werden dieses Jahr die curafutura-Mitglieder die Entschädigungen für ihre Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen einheitlich ausweisen und dabei auch die jeweils höchsten Einzelvergütungen offenlegen.

Dazu Ignazio Cassis, Präsident von curafutura: «Indem unsere Mitglieder zentrale Punkte für erhöhte Transparenz des neuen Aufsichtsgesetzes vorweg nehmen, lassen sie Taten sprechen. Wir unterstreichen damit unser Bekenntnis zu mehr Transparenz in der Krankenversicherungsbranche, wie wir das auch in der Charta von curafutura verlangen.»  

Kontakt für Medienschaffende:

Dr. med. Ignazio Cassis, Präsident
Mobile: 079 318 20 30, Mail: ignazio.cassis@parl.ch

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