Garantie für Vermittlerqualität

Für alle curafutura-Mitglieder verbindliche Qualitätsstandards regeln in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen Krankenversicherern und Vermittlern; in der Grundversicherung wie in der Zusatzversicherung. Damit verpflichten sich die Krankenversicherer CSS Versicherung, Helsana, Sanitas und KPT, nur mit FINMA-registrierten Vermittlern zusammenzuarbeiten, die nachweislich auf Eignung und Integrität überprüft wurden und eine hohe Beratungskompetenz sicherstellen. Unseriöse, unerbetene Werbeanrufe sollen aus dem Markt verschwinden. Eine Begleitgruppe überwacht die Einhaltung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards.

curafutura befürwortet ein wettbewerblich organisiertes Gesundheitssystem und setzt sich für einen fairen Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern der Krankenversicherung ein. Nicht akzeptabel für den Verband und dessen Mitglieder sind die unlautere Anwerbung von Neukunden durch dubiose Vermittler und damit verbunden unerbetene Werbeanrufe. Weitreichende, verbindliche Qualitätsstandards für Krankenversicherer und Vermittler werden potenzielle Kundinnen und Kunden künftig vor unseriösen Angeboten und gesetzeswidrigen Machenschaften schützen. Die Umsetzung der gemeinsamen Qualitätsstandards wird zügig vorangehen und im «Prämienherbst» 2016 erste Wirkung zeigen.

Weitreichende Qualitätsstandards für Versicherer und Vermittler

Mit der Verpflichtung zu weitreichenden Qualitätsstandards stellen die curafutura-Krankenversicherer sicher, dass alle für sie tätigen Vermittler auf die sogenannte «Kaltakquise» – Anrufe ohne vorherige Zustimmung des Angerufenen – verzichten. Sie verpflichten sich ausserdem, nur mit Vermittlern zusammenzuarbeiten, welche bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) registriert sind und deren Nachweis von Eignung, Integrität und Ausbildungsstandard sie persönlich überprüft haben. Von Vermittlern eingereichte Versicherungsanträge – sowohl für die obligatorische Grundversicherung (OKP) wie für Zusatzversicherungen (VVG) – werden nur angenommen, wenn umfassende Beratungsprotokolle vorliegen. Schliesslich müssen die Vermittler garantieren, dass bei «CallCentern» beschaffte Termine oder Kontakte ohne telefonische Kaltakquise generiert worden sind. 

Begleitgruppe für offenen Dialog

Die curafutura-Qualitätsstandards sind in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern entwickelt worden und öffentlich zugänglich. Über deren Einhaltung wacht eine Begleitgruppe, deren Aufgabe auch darin besteht, die Wirkung der Standards regelmässig zu überprüfen, weiteren Handlungsbedarf zu identifizieren und Empfehlungen für deren Weiterentwicklung vorzuschlagen. curafutura hat alle Konsumentenschutz-Organisationen eingeladen, in dieser Begleitgruppe mitzuarbeiten.

Eigenverantwortlich handeln

«Vertrauen und Transparenz bilden die Basis der Beziehung zwischen Krankenversicherer und Kunde. Intransparentes Geschäftsgebaren und unseriöse Machenschaften bei der Anwerbung von Kunden zerstören dieses Vertrauen und verhindern Transparenz», so curafutura-Direktor Pius Zängerle. «Die Vermittlertätigkeiten selbstverantwortlich zu kontrollieren, Qualitätsstandards zu setzen und dafür zu sorgen, dass diese eigehalten werden, sind für uns deshalb zentral. Die von den curafutura-Mitgliedern beschlossenen Qualitätsstandards manifestieren den Willen der Krankenversicherer, Verantwortung zu übernehmen und das Verhalten unseriöser Vermittler nicht zu akzeptieren. Die Standards werden für eine nachhaltige Verbesserung der heute unbefriedigenden Situation sorgen – zum Vorteil der Versicherten».

Kontakt für Medienschaffende:

Pius Zängerle, Direktor
Telefon: 031 310 01 84; Mobile: 079 653 12 60;
pius.zaengerle@curafutura.ch

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22.05.2019

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TARMED - Nationale Tarifstruktur für ärztliche Leistungen

Der TARMED ist die gesamtschweizerische Tarifstruktur für ambulante ärztliche Leistungen. Die Einzelleistungstarifstruktur dient der Abrechnung ambulant erbrachter Leistungen in Arztpraxen, Kliniken und Spitälern.

Der TARMED wurde per 1. Januar 2004 eingeführt. In den ersten Jahren nach Einführung erfolgten kleinere Tarifrevisionen bis es zu einem eigentlichen Reformstau kam. Spätere umfassende Anpassungen erfolgten durch Verordnungen des Bundesrates. Die Verordnung per 1. Oktober 2014 bezweckte die finanzielle Besserstellung der Grundversorger (Hausärztinnen und -ärzte sowie Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte) durch eine Umverteilung zulasten der Spezialisten-Tarifstrukturkapitel. Die Verordnung erreichte das Ziel, wie durch ein Monitoring von curafutura belegt werden konnte. Eine zweite Verordnung des Bundesrates trat per 1. Januar 2018 in Kraft. Ziel des Bundesrates ist es, die gröbsten Unzulänglichkeiten des veralteten TARMED zu beheben. Der erneute Tarifeingriff beinhaltet Anpassungen auf verschiedenen Ebenen der Parameter der Tarifstruktur. Ob der Tarifeingriff seine volle Wirkung einer Dämpfung des Kostenwachstums über die Behebung von veralteten Bewertungen und Einführung von verschärften Limitationen erreicht, ist derzeit noch offen.

Garantie für Vermittlerqualität

Für alle curafutura-Mitglieder verbindliche Qualitätsstandards regeln in Zukunft die Zusammenarbeit zwischen Krankenversicherern und Vermittlern; in der Grundversicherung wie in der Zusatzversicherung. Damit verpflichten sich die Krankenversicherer CSS Versicherung, Helsana, Sanitas und KPT, nur mit FINMA-registrierten Vermittlern zusammenzuarbeiten, die nachweislich auf Eignung und Integrität überprüft wurden und eine hohe Beratungskompetenz sicherstellen. Unseriöse, unerbetene Werbeanrufe sollen aus dem Markt verschwinden. Eine Begleitgruppe überwacht die Einhaltung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards.

curafutura befürwortet ein wettbewerblich organisiertes Gesundheitssystem und setzt sich für einen fairen Wettbewerb unter den verschiedenen Anbietern der Krankenversicherung ein. Nicht akzeptabel für den Verband und dessen Mitglieder sind die unlautere Anwerbung von Neukunden durch dubiose Vermittler und damit verbunden unerbetene Werbeanrufe. Weitreichende, verbindliche Qualitätsstandards für Krankenversicherer und Vermittler werden potenzielle Kundinnen und Kunden künftig vor unseriösen Angeboten und gesetzeswidrigen Machenschaften schützen. Die Umsetzung der gemeinsamen Qualitätsstandards wird zügig vorangehen und im «Prämienherbst» 2016 erste Wirkung zeigen.

Weitreichende Qualitätsstandards für Versicherer und Vermittler

Mit der Verpflichtung zu weitreichenden Qualitätsstandards stellen die curafutura-Krankenversicherer sicher, dass alle für sie tätigen Vermittler auf die sogenannte «Kaltakquise» – Anrufe ohne vorherige Zustimmung des Angerufenen – verzichten. Sie verpflichten sich ausserdem, nur mit Vermittlern zusammenzuarbeiten, welche bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) registriert sind und deren Nachweis von Eignung, Integrität und Ausbildungsstandard sie persönlich überprüft haben. Von Vermittlern eingereichte Versicherungsanträge – sowohl für die obligatorische Grundversicherung (OKP) wie für Zusatzversicherungen (VVG) – werden nur angenommen, wenn umfassende Beratungsprotokolle vorliegen. Schliesslich müssen die Vermittler garantieren, dass bei «CallCentern» beschaffte Termine oder Kontakte ohne telefonische Kaltakquise generiert worden sind. 

Begleitgruppe für offenen Dialog

Die curafutura-Qualitätsstandards sind in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern entwickelt worden und öffentlich zugänglich. Über deren Einhaltung wacht eine Begleitgruppe, deren Aufgabe auch darin besteht, die Wirkung der Standards regelmässig zu überprüfen, weiteren Handlungsbedarf zu identifizieren und Empfehlungen für deren Weiterentwicklung vorzuschlagen. curafutura hat alle Konsumentenschutz-Organisationen eingeladen, in dieser Begleitgruppe mitzuarbeiten.

Eigenverantwortlich handeln

«Vertrauen und Transparenz bilden die Basis der Beziehung zwischen Krankenversicherer und Kunde. Intransparentes Geschäftsgebaren und unseriöse Machenschaften bei der Anwerbung von Kunden zerstören dieses Vertrauen und verhindern Transparenz», so curafutura-Direktor Pius Zängerle. «Die Vermittlertätigkeiten selbstverantwortlich zu kontrollieren, Qualitätsstandards zu setzen und dafür zu sorgen, dass diese eigehalten werden, sind für uns deshalb zentral. Die von den curafutura-Mitgliedern beschlossenen Qualitätsstandards manifestieren den Willen der Krankenversicherer, Verantwortung zu übernehmen und das Verhalten unseriöser Vermittler nicht zu akzeptieren. Die Standards werden für eine nachhaltige Verbesserung der heute unbefriedigenden Situation sorgen – zum Vorteil der Versicherten».

Kontakt für Medienschaffende:

Pius Zängerle, Direktor
Telefon: 031 310 01 84; Mobile: 079 653 12 60;
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