Verantwortung übernehmen – das Fundament von curafutura

curafutura, die innovativen Krankenversicherer, wollen ihre gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen und das Gesundheitswesen in der Schweiz aktiv mitgestalten. Mit der jetzt veröffentlichten Werte-Charta verpflichtet sich der Verband zu Wettbewerb, Qualität, Innovation sowie einer starken Tarifpartnerschaft.

curafutura, der Ende April 2013 gegründete Verband der innovativen Krankenversicherer, hat seine Handlungsfelder definiert und Wertvorstellungen konkretisiert. Die jetzt veröffentlichte Charta ist Bekenntnis wie Verpflichtung, das Gesundheitswesen in der Schweiz nachhaltig zu gestalten und dafür Verantwortung zu übernehmen; für eine bezahlbare Gesundheitsversorgung, die für alle zugänglich ist, unabhängig der jeweiligen ökonomischen Verhältnisse.


Dazu Nationalrat Dr. med. Ignazio Cassis, Präsident von curafutura: «Ein Haus ist nur stabil, wenn das Fundament solide ist. Was für den Baumeister Beton und Armierungseisen, sind für ein Unternehmen die Werte, denen es verpflichtet ist. curafutura hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um ihr «Fundament» gekümmert. Herausgekommen ist eine verpflichtende Werte-Charta als Leitplanke für unsere künftige Arbeit.»

Wettbewerb als Basis von Innovation

In ihrer Charta bekennt sich curafutura zu einem solidarisch gestalteten, wettbewerblich organisierten Gesundheitswesen. Den Wettbewerb sieht sie denn auch als Basis von Qualität und Innovation – profitieren davon werden die Versicherten, die Patientinnen und Patienten in Form einer optimalen medizinischen Versorgung. Gleichzeitig wünscht sich der Verband eine wirksame und massvolle Regulierung des Gesundheitsmarktes, nach dem Motto: «so viel wie nötig, so wenig wie möglich». Verlangt wird ausserdem eine wirksame Governance. Dazu noch einmal Dr. Ignazio Cassis: «Aufgaben und Kompetenzen der Akteure im Gesundheitswesen müssen klar zugeteilt werden – das ist heute nicht der Fall. Es ist absolut zwingend, dass die Behörden ohne Willkür für einen fairen Wettbewerb sorgen. Nur so sind Solvenz und Stabilität unseres Systems, das zu den besten der Welt gehört, sichergestellt.»

Zentrale Rolle der Vertragspartner

Im Weiteren setzt sich curafutura für eine starke Tarifpartnerschaft mit den Leistungserbringern ein. Dazu gehört eine sachgerechte Entwicklung der Tarifstrukturen, wobei der Staat lediglich eine subsidiäre Rolle spielen darf. Der Leistungseinkauf soll Sache der einzelnen Versicherer oder ihrer Einkaufsgemeinschaften sein.

Nachhaltige Finanzierung

Verantwortung übernehmen heisst auch, sich für die nachhaltige Finanzierung unseres Gesundheitssystems einzusetzen. Die Mitglieder von curafutura bekennen sich zum Versicherungsobligatorium mit Kopfprämien, das die Finanzierung der konsumierten Leistungen nachhaltig sicherstellt. Sie setzen sich treuhänderisch für die effiziente und richtige Verwendung von Prämien- und Steuergeldern im Gesundheitssystem ein.

 

Die vollständige Charta von curafutura ist abrufbar unter www.curafutura.ch
--> Über uns --> Charta

Kontakt für Medienschaffende:

Nationalrat Dr. med. Ignazio Cassis, Präsident
Mobile: 079 318 20 30, Mail: ignazio.cassis(at)parl.ch

Reto Dietschi, Direktor
Direktwahl: 031 310 01 84, Mobile: 079 300 13 83,
Mail: reto.dietschi(at)curafutura.ch

 

 

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22.03.2019

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Augmenter la franchise seulement après les élections fédérales?

C’est ainsi que peut être résumé le comportement de… https://t.co/2iHqbx0vGc

Arzttarif

TARMED - Nationale Tarifstruktur für ärztliche Leistungen

Der TARMED ist die gesamtschweizerische Tarifstruktur für ambulante ärztliche Leistungen. Die Einzelleistungstarifstruktur dient der Abrechnung ambulant erbrachter Leistungen in Arztpraxen, Kliniken und Spitälern.

Der TARMED wurde per 1. Januar 2004 eingeführt. In den ersten Jahren nach Einführung erfolgten kleinere Tarifrevisionen bis es zu einem eigentlichen Reformstau kam. Spätere umfassende Anpassungen erfolgten durch Verordnungen des Bundesrates. Die Verordnung per 1. Oktober 2014 bezweckte die finanzielle Besserstellung der Grundversorger (Hausärztinnen und -ärzte sowie Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte) durch eine Umverteilung zulasten der Spezialisten-Tarifstrukturkapitel. Die Verordnung erreichte das Ziel, wie durch ein Monitoring von curafutura belegt werden konnte. Eine zweite Verordnung des Bundesrates trat per 1. Januar 2018 in Kraft. Ziel des Bundesrates ist es, die gröbsten Unzulänglichkeiten des veralteten TARMED zu beheben. Der erneute Tarifeingriff beinhaltet Anpassungen auf verschiedenen Ebenen der Parameter der Tarifstruktur. Ob der Tarifeingriff seine volle Wirkung einer Dämpfung des Kostenwachstums über die Behebung von veralteten Bewertungen und Einführung von verschärften Limitationen erreicht, ist derzeit noch offen.

Verantwortung übernehmen – das Fundament von curafutura

curafutura, die innovativen Krankenversicherer, wollen ihre gesellschaftspolitische Verantwortung wahrnehmen und das Gesundheitswesen in der Schweiz aktiv mitgestalten. Mit der jetzt veröffentlichten Werte-Charta verpflichtet sich der Verband zu Wettbewerb, Qualität, Innovation sowie einer starken Tarifpartnerschaft.

curafutura, der Ende April 2013 gegründete Verband der innovativen Krankenversicherer, hat seine Handlungsfelder definiert und Wertvorstellungen konkretisiert. Die jetzt veröffentlichte Charta ist Bekenntnis wie Verpflichtung, das Gesundheitswesen in der Schweiz nachhaltig zu gestalten und dafür Verantwortung zu übernehmen; für eine bezahlbare Gesundheitsversorgung, die für alle zugänglich ist, unabhängig der jeweiligen ökonomischen Verhältnisse.


Dazu Nationalrat Dr. med. Ignazio Cassis, Präsident von curafutura: «Ein Haus ist nur stabil, wenn das Fundament solide ist. Was für den Baumeister Beton und Armierungseisen, sind für ein Unternehmen die Werte, denen es verpflichtet ist. curafutura hat sich in den vergangenen Wochen intensiv um ihr «Fundament» gekümmert. Herausgekommen ist eine verpflichtende Werte-Charta als Leitplanke für unsere künftige Arbeit.»

Wettbewerb als Basis von Innovation

In ihrer Charta bekennt sich curafutura zu einem solidarisch gestalteten, wettbewerblich organisierten Gesundheitswesen. Den Wettbewerb sieht sie denn auch als Basis von Qualität und Innovation – profitieren davon werden die Versicherten, die Patientinnen und Patienten in Form einer optimalen medizinischen Versorgung. Gleichzeitig wünscht sich der Verband eine wirksame und massvolle Regulierung des Gesundheitsmarktes, nach dem Motto: «so viel wie nötig, so wenig wie möglich». Verlangt wird ausserdem eine wirksame Governance. Dazu noch einmal Dr. Ignazio Cassis: «Aufgaben und Kompetenzen der Akteure im Gesundheitswesen müssen klar zugeteilt werden – das ist heute nicht der Fall. Es ist absolut zwingend, dass die Behörden ohne Willkür für einen fairen Wettbewerb sorgen. Nur so sind Solvenz und Stabilität unseres Systems, das zu den besten der Welt gehört, sichergestellt.»

Zentrale Rolle der Vertragspartner

Im Weiteren setzt sich curafutura für eine starke Tarifpartnerschaft mit den Leistungserbringern ein. Dazu gehört eine sachgerechte Entwicklung der Tarifstrukturen, wobei der Staat lediglich eine subsidiäre Rolle spielen darf. Der Leistungseinkauf soll Sache der einzelnen Versicherer oder ihrer Einkaufsgemeinschaften sein.

Nachhaltige Finanzierung

Verantwortung übernehmen heisst auch, sich für die nachhaltige Finanzierung unseres Gesundheitssystems einzusetzen. Die Mitglieder von curafutura bekennen sich zum Versicherungsobligatorium mit Kopfprämien, das die Finanzierung der konsumierten Leistungen nachhaltig sicherstellt. Sie setzen sich treuhänderisch für die effiziente und richtige Verwendung von Prämien- und Steuergeldern im Gesundheitssystem ein.

 

Die vollständige Charta von curafutura ist abrufbar unter www.curafutura.ch
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Nationalrat Dr. med. Ignazio Cassis, Präsident
Mobile: 079 318 20 30, Mail: ignazio.cassis(at)parl.ch

Reto Dietschi, Direktor
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