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curafutura ist für Wettbewerb unter den Versicherern und somit auch für Werbung

95 Prozent der Prämienfranken der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) werden für Arztrechnungen, Medikamente, Spitalkosten oder Labor aufgewendet. Die restlichen 5 Prozent sind Verwaltungsaufwände. Lediglich 0.3 Prozent werden für Werbung ausgegeben. Die parlamentarische Initiative, die diese Woche im Parlament beraten wird, hat zum Ziel, Werbung ganz abzuschaffen. Das erweckt den Anschein, den Fokus anderswo hinlenken zu wollen: […]

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Die Gesundheitskosten in der Grundversicherung sind 2023 um 4,6 % gestiegen

Die Gesundheitskosten in der Grundversicherung (OKP) sind auch 2023 deutlich gestiegen. Die Bruttokosten pro Person beliefen sich auf 4’513 Franken. Das entspricht einem Anstieg von 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Am stärksten stiegen die Kosten in der Physiotherapie (+7,0 %), der Spitex (+6,1 %) und im stationären Spitalbereich (+5,3 %). Diese bedenkliche Entwicklung unterstreicht mehr denn je die Notwendigkeit wichtiger Reformen des Gesundheitssystems. Dazu zählen für curafutura die einheitliche Finanzierung EFAS, die Revision des veralteten Arzttarifs TARMED durch TARDOC und die Anpassung der Regeln für die Festsetzung der Medikamentenpreise.

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Versicherungspflicht für inhaftierte Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz

Die KVG-Änderung schwächt die Solidarität in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und führt zu administrativen Mehrkosten. curafutura lehnt die Vorlage deshalb ab. Mit der vorliegenden Gesetzesänderung bezwecken die Kantone, eine bisher ihnen zugeteilte Aufgabe und Verantwortung den Versicherern und damit den Prämienzahlerinnen und Prämienzahlern zu übertragen. Die Gesetzesänderung höhlt die Solidarität in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) aus und führt zu administrativen Mehrkosten. curafutura lehnt daher die Einführung einer Versicherungspflicht für inhaftierte Personen ohne Wohnsitz in der Schweiz dezidiert ab.

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Netzwerke zur koordinierten Versorgung: Nein zu schädlicher Überregulierung in einem Bereich, der heute vorbildlich funktioniert

Die Netzwerke zur koordinierten Versorgung haben sich in der Schweiz in den letzten Jahren äusserst dynamisch entwickelt und immer mehr Versicherte wählen diese Versicherungsform auf freiwilliger Basis. Es ist daher völlig unnötig, diesen Bereich mit einer überflüssigen und sogar schädlichen Regulierung zu belasten, da diese die Administration der Netzwerke erschweren würde. curafutura lehnt daher den Beschluss der Gesundheitskommission des Ständerates ab.

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Tarifstrukturen für ambulante Arztleistungen

Tarmed – das Auslaufmodell Der Tarmed ist seit 2004 in Kraft. Der Tarif wurde nicht gepflegt, sodass er längst veraltet ist und den Stand der ambulanten ärztlichen Leistungserbringung nicht mehr abbildet. Aufgrund dieses Stillstands machte der Bundesrat insbesondere 2018 von seiner Kompetenz Gebrauch, subsidiär einzu-greifen und setzte Anpassungen am Tarmed mittels Verordnung durch. Der Eingriff […]

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Qualitätsvertrag: Spitäler, Kliniken und Krankenversicherer verbessern gemeinsam Qualität im Gesundheitswesen

H+, santésuisse und curafutura haben gemeinsam den überarbeiteten Qualitätsvertrag für Spitäler und Kliniken beim Bundesrat eingereicht. Der erste Vertrag dieser Art sollte nun vom Bundesrat genehmigt werden. Das ist ein wichtiger Schritt für die Qualitätsentwicklung und Patientensicherheit in Spitälern und Kliniken sowie ein Beleg für die gute Zusammenarbeit von Spitälern und Kliniken mit den Krankenversicherern. […]

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Stopp mit dem Ausbau des Leistungskatalogs in der Grundversicherung

Gleich zwei parlamentarische Vorstösse verlangen die Integration neuer Leistungen in die obligatorische Krankenpflegeversicherung OKP. curafutura hat dagegen grosse Vorbehalte. Der Katalog ist bereits voll ausgebaut. Ziel muss eine Entschlackung und nicht ein weiterer Ausbau sein, der letztlich bei den Prämien der Versicherten durchschlägt. Der Leistungsausbau der obligatorischen Krankenpflegeversicherung OKP geht trotz Forderungen nach Entlastung der […]

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Meilenstein in der Gesundheitspolitik! Parlament verabschiedet EFAS 

EFAS, die einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen, hat nach 14 Jahren die letzte Hürde im Parlament genommen. Die Allianz von 22 Akteuren ist erfreut über die Verabschiedung dieser zentralen Reform für das Schweizer Gesundheitssystem. Die Branche ist jetzt gefordert, die Umsetzung der Reform vorzubereiten, damit beim Inkrafttreten zuerst alle medizinischen und anschliessend auch die […]

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Revision des Arzttarifs: Der Countdown läuft. In 379 Tagen wird der TARMED endlich ersetzt, 21 Jahre nach seinem Inkrafttreten

Der Countdown für die Revision des Arzttarifs TARMED hat begonnen. Es sind noch 379 Tage, bis die Revision endlich Realität wird und der TARDOC am 1. Januar 2025 in Kraft treten kann. Der Zeitplan ist dicht und für die verschiedenen Stakeholder mit viel Arbeit verbunden. Was wird in diesen zwölf Monaten passieren? Zunächst wird das […]

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Revision der Vertriebsmargen für Medikamente. Ein Erfolg, der die Deblockierung der Reformen des Gesundheitssystems einleitet?

Was lange währt, wird endlich gut! Es ist offiziell: Die Revision der Vertriebsmargen für Medikamente wurde endlich vom Bundesrat verabschiedet. Sie wird den Einsatz von Generika und Biosimilars erhöhen, der heute enttäuschend niedrig ist. Für curafutura hat dieser Erfolg eine besondere Bedeutung. Wir haben von Anfang an für diese Reform gekämpft. Und die Zielgerade war […]

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Das Jahr 2023 brachte Entscheide. Ein ganz grosser steht noch aus.

Tausende Beiträge in deutscher Sprache haben dutzende von Journalistinnen und Journalisten in den vergangenen 14 Jahren über die einheitliche Finanzierung EFAS geschrieben. Am 22. Dezember 2023 wissen wir, was die vielen Beiträge über die umfassendste Reform seit Einführung des KVG gebracht haben. Und ob die einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen in der Schweiz eingeführt […]

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Entwicklung der Verwaltungskosten in der OKP

Die Krankenversicherer haben in den letzten Jahren ihre Effizienz stark verbessert. Damit wurden die Verwaltungskosten pro versicherte Person deutlich reduziert: Sie sanken im Durchschnitt in der Schweiz von 8.15% der OKP-Gesamtkosten im Jahr 1996 auf 4.92% im Jahr 2022.

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Anpassung bei Medikamenten-Vertriebsmargen: Der Bundesrat gibt grünes Licht und fördert Generika – davon profitieren Patienten und Prämienzahler

Der Bundesrat sagt Ja zur Anpassung bei den rezeptpflichtigen Medikamenten-Vertriebsmargen. Er macht damit den Weg frei für mehr Generika. Diese Anpassung dämpft die Kosten sofort um 60 Millionen Franken und erlaubt längerfristige Einsparungen von mehreren 100 Millionen Franken. Es ist eine deutliche Systemverbesserung. Denn dank der Anpassung wird der Fehlanreiz reduziert, dass Apothekerinnen und Apotheker, […]

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Reserven in der Grundversicherung

Seit dem 1. Januar 2012 wird das risikobasierte Reservenmodell angewandt. Dieses berechnet die Mindestreserven aufgrund einer umfassenden Analyse. Die Analyse beinhaltet die vom Krankenversicherer eingegangenen Risiken (Versicherungs-, Markt- und Kreditrisiken). Der Solvenztest prüft, ob die Krankenversicherer über genügend Reserven verfügen (Festlegung der Mindesthöhe). Die Höhe der Reserven, das Ergebnis des Solvenztests und der Deckungsgrad jedes Krankenversicherers werden vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht.

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Einheitliche Finanzierung EFAS: Wichtige Reform mit klaren Eckwerten verabschieden

Die breite Allianz von 22 Akteuren der Gesundheitsbranche ruft das Parlament dazu auf, die Vorlage zur einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS) schlank zu halten und zu einem Abschluss zu bringen. Dazu braucht es eine klare Verbindlichkeit beim Einbezug der Pflege und den Willen, die Reform nicht zu überladen. EFAS behebt mit der Vereinheitlichung […]

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Physiotherapie: Der Tarifeingriff des Bundesrates zwingt die Akteure an den Verhandlungstisch und ermöglicht die Bekämpfung von Möglichkeiten zur Abrechnungsoptimierung

Ziel ist die Revision des Tarifs: curafutura fordert die Tarifpartner auf, die Verhandlungen rasch und auf Basis klar definierter Bedingungen aufzunehmen. Der Bereich der Physiotherapie verzeichnet einen sehr starken Anstieg der Kosten zu Lasten der obligatorischen Grundversicherung. Das Volumen hat sich in den letzten zehn Jahren von 600 Millionen Franken auf 1,3 Milliarden Franken pro […]

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curafutura nimmt den Austritt von KPT zur Kenntnis und bekräftigt ihre Entschlossenheit, gemeinsam mit ihren Mitgliedern das Gesundheitssystem weiter zu verbessern

curafutura wurde von KPT über ihren Entscheid informiert, den Verband bis Ende 2024 zu verlassen. curafutura bedauert diesen Entscheid. curafutura bekräftigt, weiterhin wesentliche Reformen anzustossen und zu unterstützen, um das Gesundheitssystem gemeinsam mit seinen Mitgliedern auch zukünftig zu verbessern. Drei wichtige Projekte stehen kurz vor dem Abschluss: Die einheitliche Finanzierung EFAS, die Revision des Arzttarifs […]

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Gezielte Rechnungskontrolle der curafutura-Versicherer bringt 1.7 Milliarden Minderausgaben – eine schlanke einheitliche Finanzierung EFAS bringt zusätzlich Schub 

Die einheitliche Finanzierung EFAS ist in der Schlussrunde. Die Reform vereinheitlicht die Finanzierung und führt bei einem schlanken Prozess zu erheblicher Kostendämpfung. Im Fokus des Parlaments ist in der Wintersession die Rechnungskontrolle – das Kerngeschäft der Versicherer. Diese hilft mit, die steigenden Gesundheitskosten einzudämmen. 1.7 Milliarden Franken an Minderausgaben pro Jahr bringt die effiziente Kontrolle alleine dank […]

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Einheitliche Finanzierung EFAS: Schluss mit Blockade auf Kosten der Prämienzahler – der Ständerat muss sich bewegen 

EFAS verbessert unser Gesundheitssystem. Die Reform vereinheitlicht die Finanzierung und führt zu erheblicher Kostendämpfung. Darin ist sich curafutura gemeinsam mit 22 weiteren Akteuren des Gesundheitssystems sowie dem Bundesrat einig. Damit dies gelingt, braucht es bei der Einführung von EFAS aber eine schlanke Lösung ohne doppelte Rechnungskontrolle. Und es bedarf verlässlicher Rahmenbedingungen bei der Integration der […]

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Erweiterung des Leistungskatalogs: Debatte notwendig, denn das Wachstum geht ungebremst weiter

Nachdem im September ein deutlicher Prämienanstieg für 2024 (+8,7%) angekündigt wurde, mehren sich die Stimmen, die eine Debatte über die Entwicklung des Leistungskatalogs fordern. Tatsächlich ist dieser seit dem Inkrafttreten des KVG im Jahr 1996 kontinuierlich erweitert worden. Die Erweiterung der Palette der vergüteten Leistungen wirkt sich stark auf die Kostenentwicklung aus. Dabei ist zu […]

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